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Trio Infernal. 2019 Alu Dibond brushed

1600,00 €Preis

TRIO INFERNAL

Ein preisgekröntes Meisterwerk von Stephanie Bing


Hochwertiger Art Print UV-Direktdruck auf Alu-Dibond, Brushed-Finish (gebürstete Aluminiumoberfläche), matte und reflexionsarme Oberfläche

Format: 100 × 100 cm, gerahmt in schwarzem Schattenfugenrahmen

Limitierte Auflage: 100 Exemplare — dieses Exemplar Nr. 8/100

Vom Künstler eigenhändig signiert und nummeriert, inkl. Echtheitszertifikat

100 x 100 cm

€ 1.600


Die Geburt eines Bildes zwischen Himmel und Meer

Es gibt Bilder, die am Schreibtisch entstehen, in der Stille des Ateliers. Und es gibt Bilder wie „Trio Infernal”, geboren im Angesicht des Meeres, unter karibischer Sonne, an einem Pool auf den Turks- und Caicosinseln, im Jahr 2019. Stephanie Bing saß dort, Pinsel in der Hand, das warme Wasser des Atlantiks vor Augen – und schuf dennoch ein Werk von tiefschwarzer, fast nächtlicher Intensität.


Dieser Kontrast ist der erste Schlüssel zum Verständnis des Gemäldes: Die Leichtigkeit des Urlaubsortes trifft auf die Schwere eines Sujets, das sich mit Vergänglichkeit, Wandlung und Schönheit zugleich beschäftigt. Aus dieser Spannung heraus entstand eines der bemerkenswertesten und international meistgefeierten Werke der Künstlerin.


Das Bild und sein Titel

„Trio Infernal 1” zeigt drei Flamingos, die anmutig auf dem Skelett eines Fisches balancieren – vor einem tiefschwarz-irisierenden Hintergrund, der wie eine Bühne für ein makabres, aber elegantes Schauspiel wirkt. Stephanie Bing selbst beschreibt die Komposition als inszenierte schwarze Komödie: ein prachtvolles „Schauerstück”, das zwischen makabrem Realismus und feiner Ironie changiert. Mit ihren drei Grazien feiert sie drei charmante Wesen von betörender Schönheit, die sich ungerührt auf den Überresten des Vergangenen erheben.

Schon der Titel trägt die gesamte Bedeutungsebene des Werkes in sich. „Infernal” – aus dem Französischen und Lateinischen – bedeutet „höllisch”, verweist auf die „infernale Gottheit”, auf das, was der Unterwelt entstammt. Ein „Trio Infernal” ist somit kein harmloses Dreiergespann, sondern eine Verschwörung von betörender, fast dämonischer Schönheit – drei Grazien, die sich über das Vergängliche erheben und selbst zu Akteurinnen eines kleinen, kostbaren Dramas werden.


Die verborgene Wahrheit unter der Oberfläche – das Fischskelett

Im Zentrum des Bildes liegt das Skelett eines Fisches – reduziert auf Schädel, Wirbelsäule und die zarten Gräten, die einst die inneren Organe schützten. Archetypisch und tiefenpsychologisch gedeutet, steht der Fisch für die im Wasser – also im Unbewussten – verborgene Wahrheit, die es zu fangen und ans Licht zu holen gilt. Genau das vollzieht Stephanie Bing: Sie holt das Verborgene, das längst Vergangene an die Oberfläche und macht es sichtbar, greifbar, ja sogar schön.

Auch die Traumdeutung liefert eine faszinierende Zusatzebene. Fischgräten gelten als Symbol für unbewusste, noch nicht abgeschlossene Gedanken aus der Vergangenheit – Themen, die ins Bewusstsein drängen, um endlich verarbeitet zu werden. Psychologisch betrachtet versinnbildlichen sie die Erfahrungen und Verhaltensweisen, die das eigene Selbst ausmachen, und mahnen, Bewusstsein und Unterbewusstsein zu einer harmonischen Einheit zu formen.


Bemerkenswert ist zudem die naturwissenschaftliche Dimension: Das Fischskelett – Schädel, Wirbelsäule, Rippen, Gräten, knöcherne Flossenstrahlen – ist die älteste Bauform des Wirbeltierkörpers. Der amerikanische Biologe Neil Shubin erinnert daran, dass „jedes unserer Körperteile daran erinnert, dass wir von Lebewesen abstammen, die vor 385 Millionen Jahren im Wasser gelebt haben”.

Wenn Stephanie Bing drei Flamingos auf ein Fischskelett stellt, inszeniert sie eine Begegnung zwischen den Anfängen des Lebens und seiner heutigen, gefiederten Eleganz – zwischen Ursprung und Blüte der Evolution, zwischen Vergänglichkeit und Schönheit.


Die Grazie über dem Vergänglichen – die Flamingos


Über diesem stillen, dunklen Memento mori erheben sich – leicht, rosafarben, fast schwerelos – die drei Flamingos. Kaum ein Tier trägt so viele positive Bedeutungsebenen: Schönheit, Gleichgewicht, Eleganz, Lebendigkeit und Romantik. Seit der Antike ist er Protagonist der Kunstgeschichte – von den Hieroglyphen des prädynastischen Ägyptens über die Mosaike der Römerzeit bis zu den frühchristlichen Basiliken von Sabratha und Qasr Elbia, wo er als Symbol des Paradieses galt. In der zeitgenössischen Kunst erlebte er ein Revival und wurde zum Symbol universeller Liebe, verbunden mit der Energie des Herzchakras.

Der Flamingo steht für müheloses Gleichgewicht – er balanciert scheinbar ohne Anstrengung auf einem Bein, ein Sinnbild dafür, inmitten aller Strömungen des Lebens die eigene Mitte zu bewahren. Er steht für Eleganz, die – anders als reine Schönheit – ein Produkt von Hingabe und innerer Haltung ist. Er steht für Lebendigkeit, denn erst durch Nahrung und Wachstum verwandelt sich sein anfänglich graues Gefieder in leuchtendes Rosa – ein Transformationsprozess, der Bings Werk als roter Faden durchzieht. Und er steht für Romantik, für das tänzerische Balzritual, das ihn zu einem der zärtlichsten Wesen der Vogelwelt macht.


Dass ausgerechnet drei dieser anmutigen, lebensbejahenden Geschöpfe auf dem Gerippe des Vergangenen stehen, ist die eigentliche künstlerische Volte des Bildes: Leben triumphiert über Tod, Schönheit über Verfall, Anmut über Endlichkeit – und dennoch bleibt ein Hauch des Infernalen, des Unheimlichen bestehen. Genau in dieser Doppelbödigkeit liegt die stille Größe von „Trio Infernal”.


Der internationale Siegeszug des Werkes


Was als privates, poolseitiges Schaffen auf einer karibischen Insel begann, wurde binnen kürzester Zeit zu einem der international meistbeachteten Werke Stephanie Bings.

Noch bevor die Künstlerin den Rückflug von den Turks- und Caicosinseln ins kalte Deutschland antrat, war das Originalbild bereits verkauft. Heute gibt es davon nur noch wenige handsignierte Auflagen auf Alu-Dibond.

Bereits kurz nach seiner Entstehung wurde „Trio Infernal” gemeinsam mit „First Floor, Second Floor” (2022) auf der ARTBOX.PROJECT Miami 3.0 im Rahmen der Art Basel Miami im Dezember 2022 präsentiert – zwei erfolgreiche Ausstellungswochen, in denen Stephanie Bing aus Korbach, Deutschland, mit insgesamt vier Werken vertreten war.

Mit Trio Infernal gewann Stephanie Bing den ersten Preis der World Wide Galleries ART TOUR (worldwidegalleries.com/artworldtour2023) – eine Auszeichnung, die dem Werk eine einjährige Welttournee durch die bedeutendsten Kunstmetropolen einbrachte: Los Angeles, New York, Miami und die Art Basel Miami sowie die Swiss Art Expo. Kaum ein Gemälde erlebt eine solch prestigeträchtige internationale Reise.


Warum „Trio Infernal” preiswürdig ist


Was macht „Trio Infernal” zu einem so preisgekrönten und international gefragten Werk? Es ist die seltene Verbindung aus konzeptioneller Tiefe und visueller Sofortwirkung. Auf den ersten Blick fasziniert die kompositorische Eleganz – das satte, irisierende Schwarz, aus dem die goldrosafarbenen Flamingos hervorleuchten wie kostbare Edelsteine auf samtenem Grund.

Auf den zweiten Blick offenbart sich die intellektuelle und symbolische Dichte: Mythologie, Traumdeutung, Evolutionsbiologie und Kulturgeschichte verschmelzen zu einem vielschichtigen Bildprogramm, das sich nicht in einer Betrachtung erschöpft. Genau diese Kombination – handwerkliche Brillanz in Mixed Media, später als limitierter, handsignierter Alu-Dibond Art Print, mit kompositorischem Mut zur Reduktion und inhaltlicher Tiefe von der Antike bis in die Gegenwart – hat Juroren und Kuratoren auf drei Kontinenten überzeugt. „Trio Infernal” ist damit weit mehr als ein einzelnes Gemälde: Es ist ein Manifest der künstlerischen Sprache von Stephanie Bing, in dem sich ihre Fähigkeit zeigt, das Makabre in Schönheit, das Vergängliche in Eleganz und das Infernalische in eine leuchtende, fast erhabene Feier des Lebens zu verwandeln.

Drei Flamingos, ein Fischskelett, ein schwarzer Grund – und doch die ganze Welt der Kunst zu Gast. Das ist die stille, funkelnde Größe von „Trio Infernal”.


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